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Igor

Feuz

In Zeiten des Populismus und hegemonialer Bestrebungen seitens vieler Parteien, verfallen wir vermehrt ideologischem Denken. Dabei sitzen wir auf einem Haufen ungelöster Probleme, die nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit bewältigt werden könnten.

Um tragbare Lösungen zu finden, muss die gesamte Gesellschaft in den Entscheidungsprozessen einbezogen werden. Ich bin bereit mit allen politischen und nicht politischen Akteuren an einer lösungsorientierten Sachpolitik zu arbeiten und mich für die kommenden Generationen einzusetzen. Es dürfen keine finanziellen Schuldenberge und ökologische Nachteile in die grünliberale Zukunft verlagert werden.

Dafür setze ich mich ein

Nachhaltige Wirtschaft

Natur und Wirtschaft sind keineswegs Gegensätze. Vielmehr könnten diese zwei Pfeiler einer funktionierenden Gesellschaft im Einklang stehen. Um eine solche Harmonie zu erzielen braucht es aber liberale Anpassungen. Um der Verbotspolitik der linken Parteien entgegenzuwirken sollte eine möglichst umfassende Transparenz und Kostenwahrheit erreicht werden- eine Grundlage für einen funktionierenden Markt. Nur durch eine Berücksichtigung aller Verursacherkosten könnte der Markt tatsächlich innovativ werden, während Investitionen an richtigen Orten getätigt werden. Dank dem Wettbewerb würden sich die besten Lösungen durchsetzen. Es ist aber die Aufgabe der Politik auch attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen. In einer Zeit des Strukturwandels und der Digitalisierung plädiere ich, wo möglich, auf die Liberalisierung der Öffnungszeiten und die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Neue innovative Arbeitsmodelle sollten sich durchsetzen und moderne Arbeitsbedingungen schaffen.

Verantwortliche Raumplanung

Die Stadt Rorschach hat eins der höchsten Bevölkerungsdichten der Schweiz und erfährt an eigener Haut, dass der Lebensraum begrenzt und sinnvoll zu nutzen ist. Eine Raumplanung muss deswegen mit den anliegenden Gemeinden ressourcenschonend und vorausgehend durchgeplant werden. Während die wirksame Umsetzung eines verdichteten Bauens notwendig ist, muss auch explizit mehr Landschaftsschutz geleistet werden. Durch eine qualitative Aufwertung von Freiräumen kann die Lebensqualität im grossen Masse gesteigert werden.

Nachhaltige Raumplanung bedeutet für mich auch, dass unsere Region nicht mit dem geplanten Autobahnanschluss zu einer Schlafstadt von St. Gallen werden darf. Das Kulturangebot und der Standort für die Bildung Innovation und Forschung sollen deswegen ausgebaut werden.

Vertretbare Landwirtschaft

Ein grosser Teil schweizweiter Treibhausemissionen ist auf die landwirtschaftliche Produktion zurückzuführen. Die Umweltauflagen werden missachtet, die Biodiversität zerstört, die Böden durch Pestizide überlastet und der Trinkwasserschutz ignoriert. Das Problem ist, dass die aktuelle Landwirtschaftspolitik im Widerspruch zu den liberalen Ansätzen steht.

Die wettbewerbszerstörende Subventionierung dient einer ineffizienten Branche zur Selbsterhaltung und kreiert falsche Anreize. Die Steuergelder sollten vielmehr für innovatives Handeln und Erfüllung der Umweltnormen eingesetzt werden. Eine moderne, effiziente und vor allem nachhaltige Landwirtschaft muss als Chance und nicht als Gefahr wahrgenommen werden.

Mein Steckbrief

Kurz: 1997, Rorschach, Student Betriebswirtschaftslehre (HSG), Praktikant im Bereich Logistik/Mechanik

Politisch: Seit Anfang 2019 bin ich im Vorstand der jglp St.Gallen im Ressort Stabstelle und kümmere mich um die internen Strukturen, schreibe Protokolle und manage die Wahlkreise.

Beruflich: Neben meinem Studium arbeite ich bei einem grossen Zughersteller als Praktikant in der Produktion.

Zivilgesellschaftlich: Meine Freizeit verbringe vor allem mit Lernen.

Mein Smartspider